Archiv

Archiv der Aktivitäten in der Chesa da Cultura

Wir können auf Veranstaltungen mit namhaften Künstlern und Ensembles, sowie dem Konzert zu Ehren von Marguerite Staehelin mit unserem Ehrenpräsidenten Pierre Boulez zurückblicken.

Meisterkurse

Nachstehend finden Sie einen Überblick der stattgefundenen Meisterkurse:

Workshop für Cello-Ensembles
mit Albert Roman

20045744_1503318439690678_9110353747898047441_o

8. – 15. Juli 2017, Chesa da Cultura

Ziel des Workshops war das Kennenlernen und  die Vertiefung in die Literatur für Cello-Ensembles. Die Teilnehmer lernten verschiedene Improvisationsformen kennen. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Analyse und dem Spiel der Cello-Suiten von J. S. Bach. Die Ensembles wurden bei Kursbeginn nach den Bedürfnissen und dem Können der Teilnehmenden zusammengestellt. Am Abend spielten – wie jedes Jahr – alle im Cello-Orchester mit.

Wieder einmal bewies der Kurs, dass Musik über Landes- und Altersgrenzen verbindet. Teilnehmer aus Frankreich, Ungarn, Italien und der Schweiz zwischen 17 und 71 Jahren spielten zum Abschluss ein Konzert mit Werken von Dowland, Händel, Glinka, Bochherini, Ravel, Tschaikowski und Piazzolla.

Programm Abschlusskonzert 2017 [PDF]

Dieter Ammann – Zeitgenössisches Seminar
für Komponisten & Instrumentalisten

seminar_dieter_ammann

26. – 29. November 2016

Das umfassende musikalische Spektrum in der Musik von Dieter Ammann und seine grosse pädagogische Erfahrung standen im Mittelpunkt dieses Seminars. Es richtete sich an Komponisten, die ihre Werke vorstellen wollten (in Form von Gruppen- und Einzelunterricht) und an Interpreten, welche die Musik von Dieter Ammann kennenlernen und in die Welt der Neuen Musik eingeführt werden wollten.
12 Komponisten aus der Schweiz, Deutschland, Moldawien, Rumänien, Türkei und Ägypten sind in die Chesa da Cultura gekommen, um am Seminar für zeitgenössische Musik mit dem renommierten Schweizer Komponisten Dieter Ammann teilzunehmen.
Mit dem international bekannten Mondrian Ensemble konnten vier Spitzenmusikerinnen gewonnen werden, die für Interpretationen auf höchstem Niveau stehen. Im Abschluss-Konzert am 29.11.2016 erklangen nebst zwei gewichtigen Werken von Dieter Ammann eine Auswahl der im Seminar entstandenen Miniaturen der Teilnehmenden. Dieses Konzert ermöglichte einen spannenden Einblick in das Musikleben des 21. Jahrhunderts. Als Composer-in-Residence war Dieter Ammann durchgehend in der Chesa da Cultura anwesend.

Flyer [PDF]

Programm Schlusskonzert Amman [PDF]

Meisterkurs für Violoncello
mit Miklós Perényi

meisterkurs_violoncello_miklos_perenyi

27. September – 4. Oktober 2016

Der Meisterkurs für Cello mit dem bekannten ungarischen Cellisten Miklós Perényi fand vom 27.09. – 4.10.2016 in der Chesa da Cultura statt. Die 6 aktiv teilnehmenden Cellistinnen und Cellisten erhielten eine Woche lang intensivsten Unterricht. Maestro Perényi ist stets zuvorkommend im Umgang mit seinen Schülerinnen und Schülern. Er unterrichtet mit bewundernswerter Geduld und kennt jedes Werk auswendig. Wenn es um Verbesserungen oder Vertiefung geht, spielt er dem Schüler in seinem feinen, nuancierten Spiel und seiner herausragenden Musikalität die Stelle oder das ganze Stück vor. Die Absicht des Komponisten steht bei Miklós Perényi immer im Mittelpunkt der Interpretation. Somit gestaltet sich sein Unterricht als ein musikalisch Ganzes und als wertvoller Einblick in die Werkstatt eines Meisters seines Instrumentes.
Die Teilnehmenden wurden von Michael Schneidt, Dozent für Klavier an der Hochschule für Musik und Theater in München einfühlsam begleitet.

Flyer [PDF]

Programm Schlusskonzert Perényi [PDF]

Meisterkurs für Gambe
mit Paolo Pandolfo

meisterkurs_gambe_paolo_pandolfo

20. – 27. August 2016

Der Kurs richtete sich an Gambisten, Studierende, begeisterte Laien und Zuhörer und fand vom 20. – 27. August 2016 in der Chesa da Cultura statt. Der Kurs wurde mit einem gemeinsamen Abendessen eröffnet. Paolo Pandolfo erteilte Einzel- und Ensembleunterricht (Technik, Improvisation, Gamben Consort) und wurde von Amélie Chemin assistiert. Die aktiv Teilnehmenden wurden von Johannes Keller am Cembalo begleitet.
Der Virtuose Paolo Pandolfo hat seine Schüler begeistert und zu Höchstleistungen inspiriert. Er hat die instrumentalen Schwierigkeiten der Vorspielenden sofort erkannt, analysiert und durch konkrete Anweisungen zur Lösung des Problems beigetragen. Er liess den Studenten eine Phrase so lange wiederholen bis die musikalische Einheit erreicht war. Paolo Pandolfos Meisterschaft war ein Vorbild für alle. Im Abschlusskonzert erklangen Werke von W. Brade, B. de Boismortier, G. Frescobaldi, O. di Lasso, M. Marais und Ch. Simpson. Die talentierten Kursteilnehmenden kamen aus der Schweiz, Deutschland, Frankreich, Italien, Luxembourg, Estland, Polen und Japan. Maestro Pandolfo gab zu jedem Musikstück eine kurze Einführung und trug zum Verständnis und zum begeisterten Erfolg dieses Abends bei.

Flyer [PDF]

Programm Schlusskonzert Pandolfo [PDF]

Cello x Cello x Cello Workshop
für Cello Ensemble mit Albert Roman

cello_workshop_albert_roman

9. – 16. Juli 2016

Der Kurs richtete sich an Schüler, Studenten und begeisterte Laien und fand vom 9. – 16. Juli 2016 in der Chesa da Cultura St. Moritz statt. Im Mittelpunkt stand das Kennenlernen der Cello Ensemble Literatur, die Förderung des Zusammenspiels und die Einführung in verschiedene Improvisationsformen. Für die Improvisationen standen aussereuropäische Musikinstrumente zur Verfügung. Die Gruppen wurden bei Kursbeginn nach den Bedürfnissen und dem Können der Teilnehmenden zusammengestellt. Am Abend leitete Albert Roman das aus den Teilnehmenden zusammengesetzte Cello-Orchester. Die jüngste Teilnehmerin war 18, der Älteste 69 Jahre alt.
Ein abwechslungsreiches Programm mit Werken von J. S. Bach, G. Fauré, G.E. Goltermann, F. Grützmacher, D. Popper, H. Purcell, A. Stradella, G. Ph. Telemann, Ragtimes, Negro Spirituals und Improvisationen mit den Teilnehmern sorgte für den begeisterten Applaus der Zuhörer.

Flyer [PDF]

Programm Schlusskonzert Roman [PDF]

Meisterkurs für Barockvioline
mit Enrico Onofri

 

16. – 22. September 2013

Als begnadeter Violinist und Spitzenkünstler auf seinem Gebiet verstand es Enrico Onofri, die jungen Musiker für die Barock-Musik zu begeistern und jeweils das Wesentliche eines Werkes herauszuarbeiten. In souveräner Lockerheit stellte er den Teilnehmenden sein Können und Wissen zur Verfügung. Seine inhaltlich fundierten Anweisungen spielte er selbst vor, um die Richtigkeit seiner Korrekturen verständlich zu machen.

Das Abschlusskonzert fand am Samstag, 21. September 2013 im gut besetzten Musiksaal der Chesa da Cultura statt. Aus sechs verschiedenen Nationen stammten die jungen Musikerinnen und Musiker, die dem Engadiner Publikum die Früchte ihrer einwöchigen Arbeit präsentierten und unter der anfeuernden Leitung von Maestro Onofri ihr Bestes gaben. Die zum Teil schon im Konzertleben stehenden Geigerinnen und Geiger brachten die barocken Werke überzeugend zur Geltung. Alle waren vom Elan und der vollkommenen Hingabe von Enrico Onofri und seinen Schülern begeistert.

Meisterkurs Buch der Sterne für Pianisten
und Komponisten mit Wilfried Hiller

 

29. – 31. August 2013

Wilfried Hillers Buch der Sterne, ein Klavierzyklus für 88 Sternbilder am Firmament, stand im Mittelpunkt des 3tägigen Symposiums. Wilfried Hiller führte die Teilnehmenden in sein Buch der Sterne ein und analysierte die einzelnen Stücke in Bezug zu den Sternbildern und ihren Positionen. Zum Abschluss des Symposiums trafen sich die Studenten in der Sternwarte Academia Samedan und blickten unter der Anleitung des Künstlers in den „musikalischen“ Kosmos der Sternenwelt.

Wilfried Hiller verstand es, den sieben Teilnehmenden aus drei verschiedenen Ländern sein faszinierendes Werk äusserst lebendig näher zu bringen. Seine anschaulichen Kommentare offenbarten die Beziehung von Musik und Kosmos.
Das Abschlusskonzert fand am Sonntag, 1. September 2013 statt. Interpret war der begabte, junge Pianist Amadeus Wiesensee, der Ausschnitte aus dem Zyklus zur Aufführung brachte, kommentiert vom Komponisten Wilfried Hiller.

Flyer [PDF]

Meisterkurs für Kontrabass
mit Gary Karr

 

3. – 10. August 2013

Für eine Woche war der legendäre amerikanische Kontrabassist Gary Karr als Lehrer zu Gast in der Chesa da Cultura. Siebzehn hoch motivierte und talentierte junge Kontrabassisten aus neun Ländern sind nach St. Moritz gepilgert, um mit dem grossen Künstler zu arbeiten und von seinem Erfahrungsschatz zu profitieren. Unterstützt wurde Gary Karr im Unterricht von dem Pianisten Harmon Lewis, mit dem er schon über 30 Jahre zusammen konzertiert.

Das sehr gut besuchte Abschlusskonzert fand am Samstag, 10. August im wunderbar klingenden Musiksaal der Chesa da Cultura statt.

Kammermusikkurs für Streicher
mit Albert Roman

 

6. – 13. Juli 2013

Die bei Kursbeginn festgelegten Ensembles wurden nach dem Können und Bedürfnissen der Teilnehmenden zusammengestellt.
Der Entstehungsprozess des Musizierens sollte „erhört“ werden. Beim Einstudieren der ausgewählten Musikstücke wurde besondere Aufmerksamkeit auf das Entstehen und Vergehen der Musik gerichtet (Silence in Music). Für die Improvisationen standen aussereuropäische Musikinstrumente zur Verfügung. Anhand von Formschemen (Passacaglia, Walzer, Habanera, etc. wurde das Improvisieren geübt.

Das Abschlusskonzert fand am Freitag, 12. Juli in der Chesa da Cultura statt. Die neun Teilnehmenden im Alter von 10 – 67 Jahren brachten ein abwechslungsreiches Programm mit Werken von L. Boccherini, D. Funck, R. Schumann, J. Huré, G. Bizet und I. Albeniz zur Aufführung.

Meisterkurs für Liedduos
mit dem Komponisten Wolfgang Rihm

23. – 30. September 2012

Wolfgang Rihm ist der am meisten gespielte deutsche Komponist der Gegenwart. Sein umfangreiches Liedschaffen stand im Mittelpunkt dieses Meisterkurses, welcher vom 23. – 30. September 2012 in der Chesa stattfand. Hervorragende Liedduos (Gesang und Klavier) haben am Meisterkurs teilgenommen. Während einer Woche erarbeiteten die jungen Künstler Lieder von Wolfgang Rihm unter dessen Leitung. Da Wolfgang Rihm als „Composer in Residence“ in der Chesa wohnte, konnte man ihn auch ausserhalb des Unterrichts kennenlernen und von seiner musikalischen Universalität, seinem literarischen Fundus und von seiner eruptiven Emotionalität profitieren.

Meisterkurs für Blockflöte
mit Maurice Steger

8. – 15. September 2012

Der Schweizer Blockflötist Maurice Steger versammelte 8 motivierte junge Blockflötisten in seinem Meisterkurs, welcher vom 8. bis 15. September 2012 in der Chesa da Cultura stattfand. Dank seiner intensiven und spontanen Unterrichtsweise konnte er die jungen Talente zu musikalischen und emotionalen Höhenflügen animieren. Die Teilnehmenden profitierten vom Unterricht auf verschiedenen Ebenen. Es wurden Solowerke für Blockflöte, barocke Sonaten und Concerti sowie Ensemblewerke aus dem 16. bis 18. Jahrhundert erarbeitet. Sebastian Wienand ergänzte den Meisterkurs mit seinem einfühlsamen, kompetenten und musikalischen Cembalospiel. Die barocken Musikstücke wurden dem begeisterten Publikum auf verschiedenen Flöten vorgestellt.

Meisterkurs für Cello
mit Miklós Perényi

 

4. – 11. August 2012

Der weltbekannte Violoncellist Miklós Perényi gab vom 4. – 11. August 2012 einen Meisterkurs in der Chesa da Cultura. Die acht nach strengen Massstäben ausgewählten Cellistinnen und Cellisten aus Deutschland, Frankreich, Japan, Kanada und der Schweiz präsentierten die Früchte ihrer intensiven Arbeitswoche unter der Leitung von Miklós Perényi. Im Abschlusskonzert vom 10. August 2012 erklangen Werke von J. S. Bach, L. Boccherini, J. Brahms, Z. Kodály, K. Penderecki, S. Prokofiev, R. Schumann und K. M. von Weber.
Am Flügel spielte Michael Schneidt, Dozent für Klavier an der Hochschule für Musik und Theater München. Die hervorragenden Cellistinnen und Cellisten ernteten begeisterten Applaus.

Abschlusskonzert Cello x Cello x Cello Kurs
unter der Leitung von Albert Roman

 

21. – 28. Juli 2012

Auch in diesem Jahr präsentierte der Engadiner Cellist Albert Roman mit den Kursteilnehmern Früchte einer einwöchigen Arbeit. In Gruppen von drei, vier und als Cello-Orchester hat der volle „Sound“ von 8 Violoncelli die Zuhörer berauscht. Wie immer fand der vom Hotel Laudinella organisierte Cello-Ensemble Kurs in der Chesa da Cultura statt. Unter den aktiven Musikern waren Proficellisten, Musikhochschulstudenten und begeisterte Laien. Die Teilnehmenden waren zwischen 13 und 68 Jahre alt.

Das abschliessende Konzert fand am Freitag, 27. Juli 2012 im Konzertsaal des Hotels Laudinella, St. Moritz statt. Die Zuhörer genossen den reichen und vollen Celloklang mit Werken von J. S. Bach, L. van Beethoven, A. Bruckner, J. Haydn, D. Labocetta, U. Nehls, M. d‘Ollone und D. Popper.

Klavierkurs
mit Michael Schneidt

 

6. – 14. August 2011

In der Chesa da Cultura fand ein Meisterkurs für junge Klaviervirtuosen unter der Leitung von Michael Schneidt aus München statt. Die 10 Teilnehmer im Alter zwischen 16 und 27 Jahren, allesamt aus Japan, nutzten die Zeit um intensiv zu arbeiten. Dank einer disziplinierten Organisation konnten alle 10 Pianisten die gewünschten Übungszeiten einhalten, obwohl nur 2 Steinway Flügel und ein Bechstein Klavier zur Verfügung standen. Im Abschlusskonzert erklangen Werke von J. S. Bach, L. van Beethoven, J. Brahms, F. Chopin, A. Ginastera, S. Rachmaninoff, M. Ravel und A. Skrjabin.

Cello x Cello x Cello Kurs
mit Albert Roman

cello-x-cello-x-cello-kurs-mit-albert-roman

24. – 31. Juli 2010

10 Cellistinnen und Cellisten aus der Schweiz, Deutschland, Frankreich und China sind nach St. Moritz gepilgert, um die reiche Cello Literatur kennen zu lernen und eine Auswahl der Werke unter der Leitung von Albert Roman zur Aufführung zu bringen. Drei Generationen waren vertreten: eine 13-jährige Französin und eine 66-jährige Schweizerin. Am Abschlusskonzert waren Werke von I. Albéniz, J. S. Bach, A. Bruckner, M. Glinka, G. Goltermann, G. Fr. Händel, J. Huré, H. Purcell, H. Villa-Lobos und Improvisationen der Teilnehmenden zu hören.

Alphornkurs
mit Martin Roos

alphornkurs-mit-martin-roos

3. – 10. Juli 2010

17 Teilnehmende aus der Schweiz, Deutschland und Skandinavien haben mit dem Alphorn-Spezialisten Martin Roos zusammen gearbeitet. Die Proben fanden im Musiksaal der Chesa da Cultura statt, oft aber auch im Freien. Die sehnsüchtig romantischen Klänge des Alphorns, welche in den Berge ihr Echo wiedergaben, verwandelten die Natur. Das Abschlusskonzert unter der Leitung von Martin Roos fand im Garten der Chesa da Cultura am St. Moritzersee statt und zog eine große Hörerschaft an.

Meisterkurse mit Oscar Ghiglia (Gitarre)
und Hopkinson Smith (Laute)

meisterkurse_oscarghiglia-hopkinsonsmith

22. – 29. September 2009

Zum ersten Mal gaben die zwei Weltklasse-Künstler, der renommierte italienische Gitarrist und Pädagoge Oscar Ghiglia und der Fachexperte für Renaissance Laute, Hopkinson Smith gemeinsam einen Meisterkurs. Dadurch hatten die aktiven und passiven Teilnehmenden Gelegenheit, die Verwandtschaft und Entwicklung der beiden wichtigen Zupfinstrumente kennen zu lernen.

Als junger Gitarrist wurde Oscar Ghiglia schon vor mehr als 30 Jahren vom Altmeister des Gitarrenspiels Andres Segovia persönlich als dessen Nachfolger an die berühmte Accademia Musicale Chigiana nach Siena berufen.

Zehn Musikerinnen und Musiker aus Europa, Südamerika und den USA sind nach St. Moritz gekommen, um während einer Woche mit den Meistern ihres Fachs zu lernen und zusammenzuarbeiten. Im Abschlusskonzert wurden 11 verschiedene Werke aus 4 Jahrhunderten vorgestellt. Das hohe Niveau der Meisterschüler wurde allenthalben gelobt und die vielen „musikalischen Perlen“ mit begeistertem Applaus gedankt.

Komponisten-Seminar
mit Rudolf Kelterborn

Seminar Rudolf Kelterborn

22. – 29. September 2007

Der in Basel geborene und wohnhafte Komponist Rudolf Kelterborn zählt zu den prominenten, international anerkannten Schweizer Musikern der Gegenwart. Sein kompositorisches Oeuvre umfasst über 100 Werke in allen Gattungen. In seiner Musik spielen verschiedene Techniken eine Rolle. Als Professor für Theorie und Komposition an den Musikhochschulen von Basel, Detmold, Karlsruhe und Zürich hat Kelterborn einen großen Schülerkreis betreut, von denen sich einige als Komponisten bereits profiliert haben. In seinen Werkanalysen und Publikationen, die ein ganzheitliches Hören fordern, hat er neue Maßstäbe im Hören von und im Umgang mit Musik gesetzt. Als Direktor der Musikakademie Basel, als Abteilungsleiter für Musik im Radio DRS und als Chefredaktor der Schweizerischen Musikzeitung hat Rudolf Kelterborn das europäische Musikleben nachhaltig geprägt. www.kelterborn.ch

Im Rahmen der Seminarwoche in der Chesa da Cultura stand der Komponist 14 jungen Nachwuchskünstlern zur Seite, die fünf Werke des Komponisten unter dessen Leitung einstudierten. Dank der Anwesenheit von Rudolf Kelterborn in der Chesa da Cultura entwickelte sich ein intensiver Gedankenaustausch zwischen ihm und den jungen MusikerInnen. Der Dirigent und Komponist David Philip Hefti aus Zürich stand Herrn Kelterborn assistierend zur Seite und dirigierte auch das Abschlusskonzert im Laudinella Musiksaal von St. Moritz. Rudolf Kelterborn moderierte am Konzert seine Werke.

Komponisten-Seminar mit Klaus Huber

komponisten-seminar_klaus-huber

20. – 28. September 2005

Klaus Huber, geboren 1924 in Bern, erhielt Kompositionsunterricht bei Willy Burkhard (Zürich) und bei Boris Blacher (Berlin). 1959 gelang ihm beim Weltmusikfest der IGNM in Rom der internationale Durchbruch mit der Kammerkantate «Des Engels Anredung an die Seele». Von 1964 bis 1973 leitete er die Kompositionsklasse an der Musikakademie Basel. 1969 gründete Klaus Huber das Internationale Komponistenseminar in Boswil, erhielt ein Jahr später den Beethovenpreis der Stadt Bonn für «Tenebrae» und wirkte von 1973 bis 1990 als Leiter des Instituts für Neue Musik und der Kompositionsklasse an der Musikhochschule in Freiburg i. Breisgau. Die Stadt Basel verlieh ihm 1978 den begehrten Basler Kunstpreis. Von 1979 bis 1982 prägte Klaus Huber als Präsident die Arbeit des Schweizerischen Tonkünstlervereins. Neben seiner weltweiten Tätigkeit als Gastprofessor und der Weiterentwicklung seiner kompositorischen Tätigkeit ist Klaus Huber Mitglied der Bayrischen Akademie der Schönen Künste, der Akademie der Künste Berlin, der Freien Akademie der Künste Mannheim, Ehrenmitglied der IGNM (Internationale Gesellschaft für Neue Musik) und Ehrendoktor der Universität Strasbourg. 2008 erhielt Klaus Huber den renommierten Siemens Kunstpreis.

Klaus Huber führte im Rahmen der äußerst produktiven Arbeitswoche, die die Chesa da Cultura zur musikalischen Werkstatt zeitgenössischer Musik verwandelte, zwölf hochbegabte junge Musikerinnen und Musiker aus allen Teilen der Welt in sein Oeuvre ein. Ihm zur Seite stand ein Dozenten-Team aus vier erfahrenen Interpreten seiner Musik: Susanne Huber (Flöte), Katharina Rikus (Gesang), Walter Grimmer (Cello) und Jean-Jacques Balet (Klavier). Mit und um Klaus Huber entstand eine Atmosphäre intensiver musikalischer und menschlicher Kommunikation: war es sein Humor, seine junggebliebene Seele, die umfassende Erfahrung eines 80-jährigen oder vielleicht die ewige Suche des Eigenen im Fremden? Die erarbeiteten Werke wurden in Anwesenheit des Komponisten in einem Abschlusskonzert dem Engadiner Publikum vorgestellt.

Kammermusik-Symposium mit Sofia Gubaidulina

kammermusik-symposium-mit-sofia-gubaidulina

19. – 30. September 2001

Im Jubiläumsjahr – Sofia Gubaidulina wurde am 24. Oktober 2001 siebzig Jahre alt – gelang es Albert Roman, dem künstlerischen Leiter Stiftung Pro Musica e Cultura, die international gefeierte Komponistin nach St. Moritz einzuladen. Während des Symposiums führte Sofia Gubaidulina 12 junge Musikerinnen und Musiker in ihr Werk ein. Durch die intensive Vermittlung in die Musiksprache und ihre Sinn- und Gedankenwelt gelang es Sofia Gubaidulina die jungen Künstler zu begeistern und zu Höchstleistungen zur beflügeln. Am Abend fand man Zeit und Ruhe, sich mit tiefergehenden Themen auseinanderzusetzen und die Komponistin auch persönlich näher kennen zu lernen. Sofia Gubaidulina hat die Proben geleitet und sich um alle Kammermusikgruppen gekümmert.

Die jungen Künstlerinnen und Künstler kamen aus ganz Europa. In St. Moritz wurden zwölf Tage lang acht Werke von Sofia Gubaidulina erarbeitet und in einem Abschlusskonzert zur Aufführung gebracht. Zwei Interpreten ihrer Musik, Professor Vladimir Tonkha (Cello) und Frau Elsbeth Moser (Akkordeon) standen Frau Gubaidulina assistierend zur Seite. Beide Künstler pflegen eine langjährige künstlerische Freundschaft zu Sofia Gubaidulina und sind auch Widmungsträger und Uraufführungs-Interpreten mehrerer ihrer Werke.

Sofia Gubaidulina zählt zu den herausragenden zeitgenössischen Komponisten. Ihr fast spirituell anmutender Stil spricht Liebhaber alter Musik ebenso an wie Kenner der zeitgenössischen Musik. Immer ist der Bezug zu Gegenwartsfragen ein Thema. Sie sagt: „Es gibt Komponisten, die ihre Werke sehr bewusst bauen, ich zähle mich dagegen zu denen, die ihre Werke eher „züchten“. Und darum ist die gesamte von mir entstehende Welt mit einem Baum vergleichbar, der mit den Wurzeln, dem Stamm und seinen Zweigen und Blättern eine Einheit bildet.“

Konzerte

slider_chesa_innen_musiksaal

Im Musiksaal der Chesa da Cultura wurden schon zahlreiche Meisterkurse, Seminare und Konzerte mit Künstlern wie Sofia Gubaidulina, Oscar Ghiglia, Klaus Huber, Gary Karr, Rudolf Kelterborn, Miklós Perényi, Maurice Steger, Wolfgang Rihm, Hopkinson Smith u.a. durchgeführt.

7 Konzerte in 7 Kirchen

St. Cosmas_Damian_I_website

27. September – 1. Oktober 2017

7 Kirchen – jede ein Schmuckstück aus einer anderen Epoche – säumen den ehemaligen Pilgerweg in der beeindruckenden Naturlandschaft zwischen Savognin und Mon. An jeder haben die Teilnehmer ein erlesenes Konzert und kunsthistorische Betrachtungen zur jeweiligen Kirche gehört..
Albert Roman und Simone Vebber brachten Werke aus den unterschiedlichsten musikalischen Epochen zu Gehör: die 6 Suiten für Cello solo von J. S. Bach, Orgelwerke von C. Ph. E. Bach und G. Frescobaldi. Der Kunsthistoriker Dr. phil. Antnoni Nay gab die Einführungen zu den Fresken, Bildern, der Architektur und Geschichte der jeweiligen Kirche.

Die Teilnehmer waren in Salouf untergebracht und genossen täglich einheimische Gerichte. Von hier aus ging die Gruppe jeden Tag zu Fuss zu den Kirchen am ehemaligen Pilgerhöhenweg.

Download Programmheft

Albert Roman mit dem Cello-Orchester Basel

2ea984b568Jung und motiviert machten sie sich ans Werk, die Musikerinnen und Musiker des Cello-Orchesters Basel unter der Leitung ihres Dirigenten und Lehrers, des Engadiner Cellisten Albert Roman. Die Saitenvirtuosen aus der Region Basel und Umgebung im Alter von 10 bis 20 Jahren gehen alle noch zur Schule. Seit Herbst 2014 hat Albert Roman jede Woche mit dem Orchester geprobt, um dem Engadiner und Basler Publikum ein musikalisch abwechslungsreiches Programm präsentieren zu können. Neun Komponisten wurden zu Gehör gebracht: die Meister des Barock Bach und Händel, die Klassiker Schubert und Mozart, die Romantiker Brahms, Goltermann und Laboccetta und mit Julius Klengel und dem Argentinier Astor Piazzolla ist das 20. Jahrhundert auch vertreten.

Es fanden zwei Konzerte statt:
St. Moritz: Sonntag, 4. Dezember 2016, 17.00 Uhr – Evangelischen Badkirche St. Moritz
Arlesheim: Sonntag, 18. Dezember 2016, 17.00 Uhr -Dom zu Arlesheim

Hier klicken, um das Programm in St. Moritz downloaden zu können.

Christian Morgenstern – Dichtung und Musik im Gespräch

df138f013eDie vielseitige Lyrik von Christian Morgenstern kommt in seinem Werk treffend zum Ausdruck. Zu den vorgestellten Gedichten, die von poetisch-unbeschwert, witzig–grotesk bis hin zu philosophischer Tiefe reichen, erklang die passende Musik.

14 verschiedene Komponisten kamen zu Gehör: Johann Sebastian Bach, Claudio Gregorat, Sofia Gubaidulina, Hans Werner Henze, Paul Hindemith, Arthur Honegger, Jacques Ibert, György Kurták, Witold Lutoslawski, Tilo Medek, Laurant Mettraux, Peter Mieg, Jacques Wildberger und eine Improvisation.

Albert Roman spielte zu jedem Gedicht ein Cello Stück, während Mirjam Hege aus folgenden Themenkreisen rezitierte: Frühe Gedichte, Biographisches, Humoristisches und Lyrik der letzten Jahre. Der Dialog zwischen der Dichtung von Christian Morgenstern und der Musik des 20. Jahrhunderts bereicherte und vertiefte das künstlerische Erlebnis.

Das Konzert fand am Samstag, 4. Juli 2015, 20.30 Uhr in der Chesa da Cultura, Via Dimlej 44, St. Moritz statt.

Hier klicken, um das Plakat downloaden zu können.

Russian Night

Die international bekannten Künstler Sandro Tigishvili (Violine I); Stefan Buga (Violine II); Vera Korolyova (Viola I); Aurélie Bernet (Viola II); Albert Roman (Cello I); Fernando Caida Greco (Cello II) spielten Werke von:

S. Rachmaninow – Vocalise op. 34, Nr. 14
D. Schostakowitsch – Walzer Nr. 2 aus der „Jazz“-Suite
P. I. Tschaikowky – „Souvenir der Florence“ op. 70 in d-moll

Das Konzert fand am 4. Februar 2016 um 17.00 Uhr in der Chesa da Cultura statt. Die Zuhörer wurden mit Pferdeschlitten zum Konzert gefahren.

Ein Kranich fliegt ostwärts …

0633aca2a8Chinesische Dichtkunst aus alter und neuer Zeit
mit Musik „Gespräche mit dem Engel“ von Claudio Gregorat

Im „Tao Te-King“ des Laotse heisst es: „Das Harte und Grosse steht unten, das Biegsame, Weiche, Winzige und Feine steht oben …“ Fein und zart ist die Welt der klassischen chinesischen Lyrik, von Melancholie und geheimnisvollen Tieren handeln die Texte. Die Jahreszeiten erscheinen symbolisiert durch die zarte weisse Pflaumenblüte, die Gold-
Orchidee, die Chrysantheme und den Hoffnungsträger Bambus.
Zwei kurze Volkserzählungen rundeten das Programm ab. Einige der Gedichte wurden auch in der chinesischen Originalsprache rezitiert. Musik aus „Colloqui con l’Angelo“ (Gespräche mit dem Engel) für Cello solo von Claudio Gregorat ergänzten die Dichtung.

Hier klicken, um das Programm downloaden zu können.

Albert Roman & friends 2014

ad2a8b59e5Musikerfreunde von ALBERT ROMAN haben sich in der Chesa da Cultura am St. Moritzersee zusammen gefunden, um eines der schönsten Kammermusik-werke von Franz Schubert, das Streichquintett in C-Dur, einzustudieren und am Donnerstag, 9. Januar 2014, um 20.30 Uhr im Musiksaal der Chesa da Cultura zur Aufführung zu bringen.
Eintritt frei – Kollekte für die Künstler.

Hier klicken, um „Bericht Engadiner Post“ downloaden zu können.
Hier klicken, um „Programm & Künstler“ downloaden zu können.
Hier klicken, um das Plakat downloaden zu können.

Uraufführung „vereinsamt“ der Bündner Komponistin Ursina Braun

44Am 1. April fand die Uraufführung „vereinsamt“ der Bündner Komponistin Ursina Braun in der Chesa da Cultura am St. Moritzersee statt. Das Programm begann mit dem berühmten Divertimento Nr. 4 von Wolfgang Amadeus Mozart in der Trio-Besetzung mit Klarinette, Bratsche und Cello. Es folgten die 5 Stücke im Volkston Op. 102 von Robert Schumann für Cello und Klavier. In diesen kontrastreichen Charakterstücken wurden den Zuhörern unvergessliche Augenblicke gefühlstiefer Deutscher Romantik geboten. Höhepunkt und Herzstück des Konzerts bildete die Kammermusik der hochbegabten, jungen Bündner Komponistin Ursina Braun. Sie hat das Gedicht Vereinsamt von Friedrich Nietzsche vertont. Nach der Pause erklang das bekannte Kegelstatt Trio in Es-Dur von W. A. Mozart für Klarinette, Bratsche und Klavier. Dieses spannende klassische Kammermusik-Konzert wurde mit den Miniaturen op. 18 des Bündner Komponisten Paul Juon abgrundet.

Albert Roman & friends 2012

ce2d1ff745

Am Sonntag, 8. Januar 2012 fand das schon zur Tradition gewordene Neujahrskonzert in der Chesa da Cultura am St. Moritzersee mit Albert Roman und seinen Musikerfreunden statt. Es wurde ein abwechslungsreiches und interessantes Programm geboten: das „Geister“ Trio in D-Dur von Ludwig van Beethoven, das Divertimento in G-Dur von Nikolaus Kraft und das Klavier-Trio in C-Dur von Johannes Brahms.

Die Violine spielte der tschechische Geiger Jiri Nemecek, den Klavierpart übernahm der deutsche Pianist Michael Schneidt, Professor an der Musikhochschule München, am Kontrabass spielte der aus Las Vegas (USA) stammende Caleb Salgado und am Cello der Gastgeber Albert Roman.

Konzert mit Hopkinson Smith, Laute

Chesa da Cultura am 22. September 2009

Der weltbekannte Lautenist Hopkinson Smith hat mit seinem Programm unter dem Titel Celestial Musings and Diabolical Delights Werke von J.S. Bach, V. Gaultier, Gaspar Sanz und S. L. Weiss zu Gehör gebracht. Die Zuhörer im voll besetzten Musiksaal waren hell begeistert.

Konzert zu Ehren von Marguerite Staehelin

konzert-zu-ehren-von-marguerite-staehelin

Theater Basel am 29. April 2002, Leitung: Pierre Boulez

Kooperationsprojekt zwischen der Stiftung Pro Musica e Cultura und dem Theater Basel

Es wurden Werke von Pierre Boulez, Elliott Carter, Arthur Honegger, Rudolf Kelterborn und Jaques Wildberger zur Aufführung gebracht.

Marguerite Staehelin (1906-2000), in Basel geboren, stammt aus einer etablierten, gutbürgerlichen Basler Familie. Die Staehelin’s sind seit 1520 Bürger von Basel. In ihrer Heimatstadt verbrachte sie eine glückliche Jugend. Schon früh zeigte sich ihr selbständiges und unabhängiges Wesen. Anstatt wie die meisten Töchter aus gutem Hause eine Haushaltslehre im Welschland zu besuchen, trat sie bereits in jungen Jahren in Genf in das von Jaques Dalcroze begründete Rhythmik-Institut ein, in der über Musik und Tanz eine neue Körpersprache entwickelt wurde. Nach dem 2. Weltkrieg zog Marguerite Staehelin nach New York und gründete dort die «Swiss Music Library», eine Bibliothek mit zeitgenössischen Werken von Schweizer Komponisten: «…ich wollte den Amerikanern zeigen, dass die Schweiz nicht nur Schokolade und Uhren produziert, sondern auch ein reiches Musikleben aufzuweisen hat…». Sie veranstaltete Konzerte mit Werken von Schweizer Komponisten, unterstützte junge Interpreten und setzte sich beharrlich für die Bekanntmachung des schweizerischen Musikschaffens in den Vereinigten Staaten ein. Zu Ihren Freunden zählten Musiker wie Arthur Honegger, Heinz Holliger, Klaus Huber, Rudolf Kelterborn, Robert Suter, Jacques Wildberger, Elliott Carter und Pierre Boulez, um nur einige zu nennen. Auch der große Jazzer Lionel Hampton zählte zu ihren Freunden. Die Sommermonate verbrachte Marguerite Staehelin in der Schweiz. Von ihrem Sommersitz in Vitznau besucht sie die Musikfestwochen Luzern und in Basel die zeitgenössische Musikszene. Seit ihrer Studienzeit verband sie eine enge Freundschaft mit Paul Sacher.

Marguerite Staehelin war ein moderner Mensch, ein Kind des 20. Jahrhunderts. Sie hat die vielen epochemachenden Änderungen der Neuzeit miterlebt und die musikalische Entwicklung zukunftsbewusst mitgetragen. In einer Zeit, wo die Konzertbesucher vor dem zeitgenössischen Stück noch den Saal verließen, hat Marguerite Staehelin das Gegenbeispiel statuiert, indem sie in ihrem auffallenden pink farbigen Mantel erst den Saal betrat, als die zeitgenössischen Werke aufgeführt wurden. Bis ins hohe Alter konnte sich Marguerite Staehelin immer wieder für neue Projekte begeistern. So hat sie gegen alle Widerstände die Stiftung Pro Musica e Cultura mitbegründet und die Verwirklichung des von Albert Roman errichteten Künstlerhauses am St. Moritzersee, der Chesa da Cultura, tatkräftig unterstützt.

Diverses

CD-Aufnahmen Tritton Cello Ensemble

cd-aufnahmen-tritton-cello-ensemble

20. – 26. November 2008

Die vier Cellisten des Cello-Quartetts Tritton Cello Ensemble, Josep Bassal (Spanien). Bongshin Ko (USA). Wolfgang Lehner (Deutschland). Albert Roman (Schweiz) haben eine CD eingespielt mit Originalwerken aus drei Jahrhunderten von Corrette, Fitzenhagen, Grützmacher, Goltermann, Labocetta, Matz, Morera, Paque Pahissa, Huguet y Taguell und Wagenseil. Drei Meisterinstrumente von Antonio Stradivari und ein italienisches Cello von Gagliano sind auf der neuen CD zu hören.

SWISS CHINA CELLO ORCHESTRA (SCCO)

swiss-china-cello-orchestra-scco_2006

15. Juli – 14. August 2006

Aus zwei erfolgreichen Konzerttourneen des First China Cello Orchestra im Sommer 1999 und 2001 ist das Swiss China Cello Orchestra entstanden, das sich aus zwanzig jungen Cellistinnen und Cellisten chinesischer, Schweizer und anderer europäischer Musikhochschulen zusammensetzte.

Unter der Leitung seines Dirigenten und Gründers Albert Roman erarbeitete das SCCO in der Chesa da Cultura ein anspruchsvolles Programm, das in zehn Konzerten in der Schweiz, in Italien und in China präsentiert und im Tonstudio der Chesa da Cultura auf CD aufgenommen wurde. Im Sinne eines interkulturellen Brückenschlages zwischen der europäischen und asiatischen Kultur gelang, neben den übrigen Werken für Cello-Orchester, je ein Werk eines Schweizer (Alfred Knüsel) und eines chinesischen Komponisten (Tan Dun) zur Uraufführung. Folgende Werke sind auf CD zu hören: Nikolay A. Rimsky-Korsakow: Scheherazade op. 35. Alfred Knüsel: Three Analogies. G. Fauré: Elégie op. 24. G. Bizet: Carmen. Tan Dun: Secret Land. Modest Mussorgsky: Bilder einer Ausstellung.

Seminar Wasser-Klang-Bilder mit A. Lauterwasser

wasserklangbild20. August 2005

„Die Welt ist durchdrungen von Tönen und Schwingungen. Unser eigener Körper pulsiert und vibriert.. „.In einem ganztägigen Seminar entwickelte Alexander Lauterwasser seine speziell entwickelte Methode, um Töne im Wasser sichtbar zu machen: die WASSER-KLANG-BILDER. Gefässe verschiedener Formen wurden mit Wasser gefüllt und durch Musik zum Schwingen gebracht. Eindrucksvoll wurde gezeigt, wie lebendig das sensible Wasser mit Wellenstrukturen auf den Fluss der Töne antwortet und eine Fülle von Formen und Bildern hervorzaubert. Die Lichtreflexionen des Wassers wurden auf eine Leinwand übertragen und als audio-visuelles Ganzes sichtbar gemacht. Das Seminar, welches im Musiksaal der Chesa da Cultura durchgeführt wurde, stiess auf grosses Interesse.

Ausstellung des Kunstmalers Jürgen Möbius

Venezianischer-Kreis_1993_oel-auf-Lwd_180-180_cm

6. Februar – 6. März 2005

Die Vernissage fand am 5. Februar 2005 in Anwesenheit des Künstlers statt.
Jürgen Möbius gehört zu den Künstlern, die den Möglichkeiten in ihrem Kontext treu bleiben. Der Intoleranz gegenüber der Bildmalerei, die sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten als Abbildung einer konjunkturellen Sinnestäuschung entwickelt hat, hielt er stand – sein Werk überzeugt ohne modische Anbiederung. Möbius erschließt die Ruhe seines Schaffens im klaren und sensiblen Gebrauch von Material und Form. In einem spiralartigen Kreislauf greift er Ideen und Motive immer wieder auf, um sie auf einer höheren Stufe als Bild Form wieder neu aufleben zu lassen. Die Werke der Ausstellung „Beruhigte Zone / Einblicke“„ veranschaulichen deutlich den Schaffensprozess des Künstlers, der immer wieder das gleiche Bildmotiv hinterfragt, in neue Zusammenhänge eingebaut oder auch nur als Zeichen mit minimalen Änderungen neu zur Diskussion gestellt. Jürgen Möbius versteht auch heute noch Kunstwerke als Ausdruck eines status quo in einer künstlerischen Entwicklung: ein permanentes Hinterfragen von Lösungen.

Jürgen Möbius hielt sich während der ganzen Ausstellungszeit in der Chesa da Cultura auf und konnte so die Besucher persönlich in sein Oeuvre einführen.

Projekttage für Landschaftsarchitektur
mit Johannes Matthiessen

projekttagelandschaftsarchitektur_mit-matthiessen

1. – 7. Juli 2002

Der Landschaftsarchitekt, Kunstmaler und Kunsterzieher Johannes Matthiessen hat mit 15 Teilnehmenden aus der Schweiz, Deutschland, Österreich, Kroatien, den USA und Australien auf dem Gelände der Chesa da Cultura einen Steingarten nach japanischem Vorbild gestaltet. Es wurden zwei runde Granitkies-Plätze geschaffen, die durch einen feinen Kies-Weg miteinander verbunden sind. Die großen Granitrohlinge, die auf den beiden Plätzen verteilt wurden, dienen als Sitzplätze. Sie wurden an verschiedenen Stellen der Umgebung ausgesucht und mit einem Hubschrauber auf den dafür bestimmten Platz transportiert. Die Steinsitzplätze erwärmen sich von selbst durch die sie bescheinende Sonne. Der eine Platz hat eine konkave, der andere eine konvexe Oberfläche, das asiatische „Ying & Yang“ ausdrückend. Eine Auswahl von neu gepflanzten Lärchen und Arven runden das Bild dieses wie aus der Natur herausgewachsenen Gartens der Chesa da Cultura am St. Moritzersee ab.

FIRST CHINA CELLO ORCHESTRA 2001 (FCCO)

first-china-cello-orchestra-2001-fcco

19. Juli – 18. August 2001

Nach dem grossen Erfolg der Konzerttournee 1999 kam das First China Cello Orchestra unter Leitung von Albert Roman erneut in der Chesa da Cultura zusammen, um sich für seine zweite Tournee mit Konzerten in der Schweiz und in China vorzubereiten. Zum Abschluss der zweiwöchigen Probephase haben die 20 Cellistinnen und Cellisten im Alter zwischen 13 und 21 Jahren ihre zweite CD im Musiksaal der Chesa da Cultura aufgenommen. Anschliessend spielte das FCCO mit Albert Roman in Sils (Engadin), Scuol/Schuls, Luzern, Basel und in den Hauptstädten der Volksrepublik China. Das Publikum spendete den jungen Künstlerinnen und Künstlern überall begeisterten Applaus. Die meisten Stücke wurden von Albert Roman für das FCCO arrangiert, da sich das Violoncello dank seines Tonumfanges und seiner Klangfarben gut für Bearbeitungen auch von grösseren Chor- und Orchesterwerken eignet.

FIRST CHINA CELLO ORCHESTRA 1999 (FCCO)

first-china-cello-orchestra-1999-fcco23. Juli – 8. August 1999

Während seinen alljährlichen Kursen an den großen Musikhochschulen Chinas werden Teilnehmenden zum Abschluss von Albert Roman zu freiwilligem gemeinsamen Musizieren eingeladen. Die Fülle des nur aus Celli bestehenden Klangkörpers begeistert jeweils die jungen Cellistinnen und Cellisten. Dieses ad-hoc-Musizieren gab den Anstoß zur Idee, mit den begabtesten Musikstudenten Chinas ein Cello-Orchester zu gründen: das FIRST CHINA CELLO ORCHESTRA.
In Zusammenarbeit mit den Cellolehrern der jeweiligen Musikhochschulen wurden 20 Teilnehmende nach einem Vorspiel ausgewählt. Das FIRST CHINA CELLO ORCHESTRA stellte ein kulturelles Novum dar. In der Chesa da Cultura wurde geprobt, eine CD eingespielt und anschließend eine Konzerttournee durch die Schweiz und die Volksrepublik China unternommen. Die Nachwuchstalente aus China lernten die Schweiz und ihre Kultur kennen und zugleich ihre Landsleute aus weit entfernten Provinzen Chinas, mit deren Sprache und Gebräuche sie oft zum ersten Mal in Berührung kamen. Somit wurde durch diesen kulturellen Brückenschlag auch ein besseres Verstehen untereinander möglich. Die Konzerte fanden in Scuol /Schuls, St. Moritz, Interlaken, Luzern, Basel und in den chinesischen Städten Hangzhou Shanghai, Tianjin und Beijing(Peking) statt. Auf dem Programm standen Werke von I. Alberti, J.S. Bach, L. Bernstein, A. Bruckner, D. Funck, G. E. Goltemann, J. Klengel, A. Krein, S. Rachmaninow und F. Schubert.