Meisterkurs für Zupfinstrumente mit Hopkinson Smith (Laute)

Meisterkurs für Laute und Zupfinstrumente

Hopkinson Smith

15.–22. August 2020

Anmeldeschluss 1. August 2020
Die Anmeldung ist verbindlich.

Zielgruppe: Jugendliche, Studierende, Spielerinnen und Spieler von Laute, Gitarre und von weiteren Zupfinstrumente

Sprachen: Englisch, Deutsch, Französisch

Kursort: Chesa da Cultura, Via Dimlej 44, CH-7500 St. Moritz

Meisterkurs für Zupfinstrumente mit Hopkinson Smith (Laute)
Neben seiner Konzerttätigkeit als Lautenist ist Hopkinson Smith auch als Pädagoge aktiv. Sein technisches, instrumentales und musikalisches Können, welches er in Meisterkursen auf der ganzen Welt weitergibt, wird vom begabten Nachwuchs sehr geschätzt. Im Mittelpunkt des Seminars stehen seine Erfahrung als Lautenist auf dem Gebiet der Alten Musik sowie das Umsetzen musikalischer Ideen. Der Meisterkurs von Hopkinson richtet sich an Spieler und Spielerinnen aller Zupfinstrumente. Im Zentrum des Unterrichts steht die Erfahrung des Hörens sowie der Technik und Interpretation. Es besteht auch die Möglichkeit, als Zuhörer an dem Seminar teilzunehmen. Die erarbeiteten Werke werden am 21.08.2020, um 20.30 Uhr im Abschlusskonzert zur Aufführung gebracht. Hopkinson Smith wird als «Artist-in-Residence» während der ganzen Woche in der Chesa da Cultura anwesend sein. Der Meisterkurs wird am 15.08.2020 um 18 Uhr mit einem gemeinsamen Essen eröffnet.

Hopkinson Smith, 1946 in New York geboren, gilt als führende Persönlichkeit auf dem Gebiet der Alten Musik und geniesst einen internationalen Ruf als Lautenist. Hopkinson Smith studierte Musikwissenschaft in Harvard, und schloss 1972 mit Auszeichnung ab. Danach kam er nach Europa, wo er bei Emilio Pujol in Katalonien, einem grossen Pädagogen in der Tradition des 19. Jahrhunderts studierte. Anschliessend kam er zum Lautenstudium bei Eugen M. Dombois in die Schweiz, an die Schola Cantorum Basiliensis. Der Dreiklang zwischen musikalischem Stil, der musikalischen Umsetzung und dem Instrument von Eugen M. Dombois haben Hopkinson Smith bis heute geprägt. Zusätzlich zu seiner Arbeit in vielen Kammermusik-Ensembles war er 1974 Mitbegründer des Ensembles Hesperion XX; die zehnjährige Zusammenarbeit mit dem Gambisten Jordi Savall wurde zur prägenden kammermusikalischen Erfahrung. Seit 1976 unterrichtet Hopkinson Smith an der Schola Cantorum Basiliensis, zunächst an der Seite von Eugen M. Dombois, ab 1996 als dessen Nachfolger. Ab Mitte der 80er Jahre fokussiert er sich auf das Solo-Repertoire für alte Zupfinstrumente. Seine vielzähligen preisgekrönten Solo-Aufnahmen auf unterschiedlichen historischen Zupfinstrumenten umfassen ein weites Feld an Stilrichtungen der Renaissance und des Barocks. Seine Übertragungen der Sonaten und Partiten für Violine und der Suiten für Violoncello von Bach auf die Laute nehmen einen besonderen Stellenwert ein. 2007 und 2009 hat er unter der Schirmherrschaft der Barenboim-Said Stiftung Konzerte und Kurse in Palästina durchgeführt.