Archiv

Archiv der Aktivitäten in der Chesa da Cultura

Wir können auf Veranstaltungen mit namhaften Künstlern und Ensembles, sowie dem Konzert zu Ehren von Marguerite Staehelin mit unserem Ehrenpräsidenten Pierre Boulez zurückblicken.

Konzerte

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Im Musiksaal der Chesa da Cultura wurden schon zahlreiche Meisterkurse, Seminare und Konzerte mit Künstlern wie Sofia Gubaidulina, Oscar Ghiglia, Klaus Huber, Gary Karr, Rudolf Kelterborn, Miklós Perényi, Maurice Steger, Wolfgang Rihm, Hopkinson Smith u.a. durchgeführt.

Konzert Albert Roman & Friends

Samstag, 9. März 2019, 20.30 Uhr
Chesa da Cultura, Via Dimlej 44, St. Moritz

Flyer (PDF)

Programm (PDF)

Klavierkonzerte

Klavierkonzert mit Studierenden von Prof. Michael Schneidt
Freitag, 9. August 2019, 17 Uhr
Chesa da Cultura
Via Dimlej 44, St. Moritz

Flyer (PDF)

Programm (PDF)

Abschlusskonzert der Musikwoche in St. Moritz
Leitung: Helene und Sebastian Roth
Freitag, 11. Oktober 2019, 17 Uhr
Chesa da Cultura
Via Dimlej 44, St. Moritz

Programm (PDF)

Konzert Cello Orchester Basel

Sonntag, 16. Dezember 2018, 11.15 Uhr
Evangelische Badkirche St. Moritz

Flyer (PDF)

Abschlusskonzert
mit Albert Roman

Flyer (PDF)

Konzert Cello Orchester Basel

Sonntag, 23. Dezember 2018, 20.00 Uhr
Klosterkirche Dornach

Flyer (PDF)

Abschlusskonzert
mit Pieter Wispelwey

Flyer (PDF)

Abschlusskonzert
mit Leila Schayegh

Plakat (PDF)

Eröffnungs- und Abschlusskonzert
mit Helmut Lachenmann

Programm Eröffungskonzert (PDF)

Programm Abschlusskonzert (PDF)

Konzert Cello Orchester Basel

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Programm (PDF)

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Programm (PDF)

7 Konzerte in 7 Kirchen

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27. September – 1. Oktober 2017

7 Kirchen – jede ein Schmuckstück aus einer anderen Epoche – säumen den ehemaligen Pilgerweg in der beeindruckenden Naturlandschaft zwischen Savognin und Mon. An jeder haben die Teilnehmer ein erlesenes Konzert und kunsthistorische Betrachtungen zur jeweiligen Kirche gehört..
Albert Roman und Simone Vebber brachten Werke aus den unterschiedlichsten musikalischen Epochen zu Gehör: die 6 Suiten für Cello solo von J. S. Bach, Orgelwerke von C. Ph. E. Bach und G. Frescobaldi. Der Kunsthistoriker Dr. phil. Antnoni Nay gab die Einführungen zu den Fresken, Bildern, der Architektur und Geschichte der jeweiligen Kirche.

Die Teilnehmer waren in Salouf untergebracht und genossen täglich einheimische Gerichte. Von hier aus ging die Gruppe jeden Tag zu Fuss zu den Kirchen am ehemaligen Pilgerhöhenweg.

Download Programmheft

Palazzo Castelmur in Coltura – Stampa (Bergell)

Programm (PDF)

Albert Roman mit dem Cello-Orchester Basel

2ea984b568Jung und motiviert machten sie sich ans Werk, die Musikerinnen und Musiker des Cello-Orchesters Basel unter der Leitung ihres Dirigenten und Lehrers, des Engadiner Cellisten Albert Roman. Die Saitenvirtuosen aus der Region Basel und Umgebung im Alter von 10 bis 20 Jahren gehen alle noch zur Schule. Seit Herbst 2014 hat Albert Roman jede Woche mit dem Orchester geprobt, um dem Engadiner und Basler Publikum ein musikalisch abwechslungsreiches Programm präsentieren zu können. Neun Komponisten wurden zu Gehör gebracht: die Meister des Barock Bach und Händel, die Klassiker Schubert und Mozart, die Romantiker Brahms, Goltermann und Laboccetta und mit Julius Klengel und dem Argentinier Astor Piazzolla ist das 20. Jahrhundert auch vertreten.

Es fanden zwei Konzerte statt:
St. Moritz: Sonntag, 4. Dezember 2016, 17.00 Uhr – Evangelischen Badkirche St. Moritz
Arlesheim: Sonntag, 18. Dezember 2016, 17.00 Uhr -Dom zu Arlesheim

Hier klicken, um das Programm in St. Moritz downloaden zu können.

Christian Morgenstern – Dichtung und Musik im Gespräch

df138f013eDie vielseitige Lyrik von Christian Morgenstern kommt in seinem Werk treffend zum Ausdruck. Zu den vorgestellten Gedichten, die von poetisch-unbeschwert, witzig–grotesk bis hin zu philosophischer Tiefe reichen, erklang die passende Musik.

14 verschiedene Komponisten kamen zu Gehör: Johann Sebastian Bach, Claudio Gregorat, Sofia Gubaidulina, Hans Werner Henze, Paul Hindemith, Arthur Honegger, Jacques Ibert, György Kurták, Witold Lutoslawski, Tilo Medek, Laurant Mettraux, Peter Mieg, Jacques Wildberger und eine Improvisation.

Albert Roman spielte zu jedem Gedicht ein Cello Stück, während Mirjam Hege aus folgenden Themenkreisen rezitierte: Frühe Gedichte, Biographisches, Humoristisches und Lyrik der letzten Jahre. Der Dialog zwischen der Dichtung von Christian Morgenstern und der Musik des 20. Jahrhunderts bereicherte und vertiefte das künstlerische Erlebnis.

Das Konzert fand am Samstag, 4. Juli 2015, 20.30 Uhr in der Chesa da Cultura, Via Dimlej 44, St. Moritz statt.

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Russian Music Night St. Moritz

Die international bekannten Künstler Sandro Tigishvili (Violine I); Stefan Buga (Violine II); Vera Korolyova (Viola I); Aurélie Bernet (Viola II); Albert Roman (Cello I); Fernando Caida Greco (Cello II) spielten Werke von:

S. Rachmaninow – Vocalise op. 34, Nr. 14
D. Schostakowitsch – Walzer Nr. 2 aus der “Jazz”-Suite
P. I. Tschaikowky – “Souvenir der Florence” op. 70 in d-moll

Das Konzert fand am 4. Februar 2016 um 17.00 Uhr in der Chesa da Cultura statt. Die Zuhörer wurden mit Pferdeschlitten zum Konzert gefahren.

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Ein Kranich fliegt ostwärts …

0633aca2a8Chinesische Dichtkunst aus alter und neuer Zeit
mit Musik „Gespräche mit dem Engel“ von Claudio Gregorat

Im “Tao Te-King” des Laotse heisst es: “Das Harte und Grosse steht unten, das Biegsame, Weiche, Winzige und Feine steht oben …” Fein und zart ist die Welt der klassischen chinesischen Lyrik, von Melancholie und geheimnisvollen Tieren handeln die Texte. Die Jahreszeiten erscheinen symbolisiert durch die zarte weisse Pflaumenblüte, die Gold-
Orchidee, die Chrysantheme und den Hoffnungsträger Bambus.
Zwei kurze Volkserzählungen rundeten das Programm ab. Einige der Gedichte wurden auch in der chinesischen Originalsprache rezitiert. Musik aus „Colloqui con l’Angelo“ (Gespräche mit dem Engel) für Cello solo von Claudio Gregorat ergänzten die Dichtung.

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Albert Roman & friends 2014

ad2a8b59e5Musikerfreunde von ALBERT ROMAN haben sich in der Chesa da Cultura am St. Moritzersee zusammen gefunden, um eines der schönsten Kammermusik-werke von Franz Schubert, das Streichquintett in C-Dur, einzustudieren und am Donnerstag, 9. Januar 2014, um 20.30 Uhr im Musiksaal der Chesa da Cultura zur Aufführung zu bringen.
Eintritt frei – Kollekte für die Künstler.

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Uraufführung „vereinsamt“ der Bündner Komponistin Ursina Braun

44Am 1. April fand die Uraufführung „vereinsamt“ der Bündner Komponistin Ursina Braun in der Chesa da Cultura am St. Moritzersee statt. Das Programm begann mit dem berühmten Divertimento Nr. 4 von Wolfgang Amadeus Mozart in der Trio-Besetzung mit Klarinette, Bratsche und Cello. Es folgten die 5 Stücke im Volkston Op. 102 von Robert Schumann für Cello und Klavier. In diesen kontrastreichen Charakterstücken wurden den Zuhörern unvergessliche Augenblicke gefühlstiefer Deutscher Romantik geboten. Höhepunkt und Herzstück des Konzerts bildete die Kammermusik der hochbegabten, jungen Bündner Komponistin Ursina Braun. Sie hat das Gedicht Vereinsamt von Friedrich Nietzsche vertont. Nach der Pause erklang das bekannte Kegelstatt Trio in Es-Dur von W. A. Mozart für Klarinette, Bratsche und Klavier. Dieses spannende klassische Kammermusik-Konzert wurde mit den Miniaturen op. 18 des Bündner Komponisten Paul Juon abgrundet.

Albert Roman & friends 2012

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Am Sonntag, 8. Januar 2012 fand das schon zur Tradition gewordene Neujahrskonzert in der Chesa da Cultura am St. Moritzersee mit Albert Roman und seinen Musikerfreunden statt. Es wurde ein abwechslungsreiches und interessantes Programm geboten: das „Geister“ Trio in D-Dur von Ludwig van Beethoven, das Divertimento in G-Dur von Nikolaus Kraft und das Klavier-Trio in C-Dur von Johannes Brahms.

Die Violine spielte der tschechische Geiger Jiri Nemecek, den Klavierpart übernahm der deutsche Pianist Michael Schneidt, Professor an der Musikhochschule München, am Kontrabass spielte der aus Las Vegas (USA) stammende Caleb Salgado und am Cello der Gastgeber Albert Roman.

Konzert mit Hopkinson Smith, Laute

Chesa da Cultura am 22. September 2009

Der weltbekannte Lautenist Hopkinson Smith hat mit seinem Programm unter dem Titel Celestial Musings and Diabolical Delights Werke von J.S. Bach, V. Gaultier, Gaspar Sanz und S. L. Weiss zu Gehör gebracht. Die Zuhörer im voll besetzten Musiksaal waren hell begeistert.

Konzert zu Ehren von Marguerite Staehelin

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Theater Basel am 29. April 2002, Leitung: Pierre Boulez

Kooperationsprojekt zwischen der Stiftung Pro Musica e Cultura und dem Theater Basel

Es wurden Werke von Pierre Boulez, Elliott Carter, Arthur Honegger, Rudolf Kelterborn und Jaques Wildberger zur Aufführung gebracht.

Marguerite Staehelin (1906-2000), in Basel geboren, stammt aus einer etablierten, gutbürgerlichen Basler Familie. Die Staehelin’s sind seit 1520 Bürger von Basel. In ihrer Heimatstadt verbrachte sie eine glückliche Jugend. Schon früh zeigte sich ihr selbständiges und unabhängiges Wesen. Anstatt wie die meisten Töchter aus gutem Hause eine Haushaltslehre im Welschland zu besuchen, trat sie bereits in jungen Jahren in Genf in das von Jaques Dalcroze begründete Rhythmik-Institut ein, in der über Musik und Tanz eine neue Körpersprache entwickelt wurde. Nach dem 2. Weltkrieg zog Marguerite Staehelin nach New York und gründete dort die «Swiss Music Library», eine Bibliothek mit zeitgenössischen Werken von Schweizer Komponisten: «…ich wollte den Amerikanern zeigen, dass die Schweiz nicht nur Schokolade und Uhren produziert, sondern auch ein reiches Musikleben aufzuweisen hat…». Sie veranstaltete Konzerte mit Werken von Schweizer Komponisten, unterstützte junge Interpreten und setzte sich beharrlich für die Bekanntmachung des schweizerischen Musikschaffens in den Vereinigten Staaten ein. Zu Ihren Freunden zählten Musiker wie Arthur Honegger, Heinz Holliger, Klaus Huber, Rudolf Kelterborn, Robert Suter, Jacques Wildberger, Elliott Carter und Pierre Boulez, um nur einige zu nennen. Auch der große Jazzer Lionel Hampton zählte zu ihren Freunden. Die Sommermonate verbrachte Marguerite Staehelin in der Schweiz. Von ihrem Sommersitz in Vitznau besucht sie die Musikfestwochen Luzern und in Basel die zeitgenössische Musikszene. Seit ihrer Studienzeit verband sie eine enge Freundschaft mit Paul Sacher.

Marguerite Staehelin war ein moderner Mensch, ein Kind des 20. Jahrhunderts. Sie hat die vielen epochemachenden Änderungen der Neuzeit miterlebt und die musikalische Entwicklung zukunftsbewusst mitgetragen. In einer Zeit, wo die Konzertbesucher vor dem zeitgenössischen Stück noch den Saal verließen, hat Marguerite Staehelin das Gegenbeispiel statuiert, indem sie in ihrem auffallenden pink farbigen Mantel erst den Saal betrat, als die zeitgenössischen Werke aufgeführt wurden. Bis ins hohe Alter konnte sich Marguerite Staehelin immer wieder für neue Projekte begeistern. So hat sie gegen alle Widerstände die Stiftung Pro Musica e Cultura mitbegründet und die Verwirklichung des von Albert Roman errichteten Künstlerhauses am St. Moritzersee, der Chesa da Cultura, tatkräftig unterstützt.

Diverses

CD-Aufnahmen Tritton Cello Ensemble

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20. – 26. November 2008

Die vier Cellisten des Cello-Quartetts Tritton Cello Ensemble, Josep Bassal (Spanien). Bongshin Ko (USA). Wolfgang Lehner (Deutschland). Albert Roman (Schweiz) haben eine CD eingespielt mit Originalwerken aus drei Jahrhunderten von Corrette, Fitzenhagen, Grützmacher, Goltermann, Labocetta, Matz, Morera, Paque Pahissa, Huguet y Taguell und Wagenseil. Drei Meisterinstrumente von Antonio Stradivari und ein italienisches Cello von Gagliano sind auf der neuen CD zu hören.

SWISS CHINA CELLO ORCHESTRA (SCCO)

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15. Juli – 14. August 2006

Aus zwei erfolgreichen Konzerttourneen des First China Cello Orchestra im Sommer 1999 und 2001 ist das Swiss China Cello Orchestra entstanden, das sich aus zwanzig jungen Cellistinnen und Cellisten chinesischer, Schweizer und anderer europäischer Musikhochschulen zusammensetzte.

Unter der Leitung seines Dirigenten und Gründers Albert Roman erarbeitete das SCCO in der Chesa da Cultura ein anspruchsvolles Programm, das in zehn Konzerten in der Schweiz, in Italien und in China präsentiert und im Tonstudio der Chesa da Cultura auf CD aufgenommen wurde. Im Sinne eines interkulturellen Brückenschlages zwischen der europäischen und asiatischen Kultur gelang, neben den übrigen Werken für Cello-Orchester, je ein Werk eines Schweizer (Alfred Knüsel) und eines chinesischen Komponisten (Tan Dun) zur Uraufführung. Folgende Werke sind auf CD zu hören: Nikolay A. Rimsky-Korsakow: Scheherazade op. 35. Alfred Knüsel: Three Analogies. G. Fauré: Elégie op. 24. G. Bizet: Carmen. Tan Dun: Secret Land. Modest Mussorgsky: Bilder einer Ausstellung.

Seminar Wasser-Klang-Bilder mit A. Lauterwasser

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“Die Welt ist durchdrungen von Tönen und Schwingungen. Unser eigener Körper pulsiert und vibriert.. “.In einem ganztägigen Seminar entwickelte Alexander Lauterwasser seine speziell entwickelte Methode, um Töne im Wasser sichtbar zu machen: die WASSER-KLANG-BILDER. Gefässe verschiedener Formen wurden mit Wasser gefüllt und durch Musik zum Schwingen gebracht. Eindrucksvoll wurde gezeigt, wie lebendig das sensible Wasser mit Wellenstrukturen auf den Fluss der Töne antwortet und eine Fülle von Formen und Bildern hervorzaubert. Die Lichtreflexionen des Wassers wurden auf eine Leinwand übertragen und als audio-visuelles Ganzes sichtbar gemacht. Das Seminar, welches im Musiksaal der Chesa da Cultura durchgeführt wurde, stiess auf grosses Interesse.

Ausstellung des Kunstmalers Jürgen Möbius

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6. Februar – 6. März 2005

Die Vernissage fand am 5. Februar 2005 in Anwesenheit des Künstlers statt.
Jürgen Möbius gehört zu den Künstlern, die den Möglichkeiten in ihrem Kontext treu bleiben. Der Intoleranz gegenüber der Bildmalerei, die sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten als Abbildung einer konjunkturellen Sinnestäuschung entwickelt hat, hielt er stand – sein Werk überzeugt ohne modische Anbiederung. Möbius erschließt die Ruhe seines Schaffens im klaren und sensiblen Gebrauch von Material und Form. In einem spiralartigen Kreislauf greift er Ideen und Motive immer wieder auf, um sie auf einer höheren Stufe als Bild Form wieder neu aufleben zu lassen. Die Werke der Ausstellung „Beruhigte Zone / Einblicke“„ veranschaulichen deutlich den Schaffensprozess des Künstlers, der immer wieder das gleiche Bildmotiv hinterfragt, in neue Zusammenhänge eingebaut oder auch nur als Zeichen mit minimalen Änderungen neu zur Diskussion gestellt. Jürgen Möbius versteht auch heute noch Kunstwerke als Ausdruck eines status quo in einer künstlerischen Entwicklung: ein permanentes Hinterfragen von Lösungen.

Jürgen Möbius hielt sich während der ganzen Ausstellungszeit in der Chesa da Cultura auf und konnte so die Besucher persönlich in sein Oeuvre einführen.

Projekttage für Landschaftsarchitektur
mit Johannes Matthiessen

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1. – 7. Juli 2002

Der Landschaftsarchitekt, Kunstmaler und Kunsterzieher Johannes Matthiessen hat mit 15 Teilnehmenden aus der Schweiz, Deutschland, Österreich, Kroatien, den USA und Australien auf dem Gelände der Chesa da Cultura einen Steingarten nach japanischem Vorbild gestaltet. Es wurden zwei runde Granitkies-Plätze geschaffen, die durch einen feinen Kies-Weg miteinander verbunden sind. Die großen Granitrohlinge, die auf den beiden Plätzen verteilt wurden, dienen als Sitzplätze. Sie wurden an verschiedenen Stellen der Umgebung ausgesucht und mit einem Hubschrauber auf den dafür bestimmten Platz transportiert. Die Steinsitzplätze erwärmen sich von selbst durch die sie bescheinende Sonne. Der eine Platz hat eine konkave, der andere eine konvexe Oberfläche, das asiatische „Ying & Yang“ ausdrückend. Eine Auswahl von neu gepflanzten Lärchen und Arven runden das Bild dieses wie aus der Natur herausgewachsenen Gartens der Chesa da Cultura am St. Moritzersee ab.

FIRST CHINA CELLO ORCHESTRA 2001 (FCCO)

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19. Juli – 18. August 2001

Nach dem grossen Erfolg der Konzerttournee 1999 kam das First China Cello Orchestra unter Leitung von Albert Roman erneut in der Chesa da Cultura zusammen, um sich für seine zweite Tournee mit Konzerten in der Schweiz und in China vorzubereiten. Zum Abschluss der zweiwöchigen Probephase haben die 20 Cellistinnen und Cellisten im Alter zwischen 13 und 21 Jahren ihre zweite CD im Musiksaal der Chesa da Cultura aufgenommen. Anschliessend spielte das FCCO mit Albert Roman in Sils (Engadin), Scuol/Schuls, Luzern, Basel und in den Hauptstädten der Volksrepublik China. Das Publikum spendete den jungen Künstlerinnen und Künstlern überall begeisterten Applaus. Die meisten Stücke wurden von Albert Roman für das FCCO arrangiert, da sich das Violoncello dank seines Tonumfanges und seiner Klangfarben gut für Bearbeitungen auch von grösseren Chor- und Orchesterwerken eignet.

FIRST CHINA CELLO ORCHESTRA 1999 (FCCO)

first-china-cello-orchestra-1999-fcco23. Juli – 8. August 1999

Während seinen alljährlichen Kursen an den großen Musikhochschulen Chinas werden Teilnehmenden zum Abschluss von Albert Roman zu freiwilligem gemeinsamen Musizieren eingeladen. Die Fülle des nur aus Celli bestehenden Klangkörpers begeistert jeweils die jungen Cellistinnen und Cellisten. Dieses ad-hoc-Musizieren gab den Anstoß zur Idee, mit den begabtesten Musikstudenten Chinas ein Cello-Orchester zu gründen: das FIRST CHINA CELLO ORCHESTRA.
In Zusammenarbeit mit den Cellolehrern der jeweiligen Musikhochschulen wurden 20 Teilnehmende nach einem Vorspiel ausgewählt. Das FIRST CHINA CELLO ORCHESTRA stellte ein kulturelles Novum dar. In der Chesa da Cultura wurde geprobt, eine CD eingespielt und anschließend eine Konzerttournee durch die Schweiz und die Volksrepublik China unternommen. Die Nachwuchstalente aus China lernten die Schweiz und ihre Kultur kennen und zugleich ihre Landsleute aus weit entfernten Provinzen Chinas, mit deren Sprache und Gebräuche sie oft zum ersten Mal in Berührung kamen. Somit wurde durch diesen kulturellen Brückenschlag auch ein besseres Verstehen untereinander möglich. Die Konzerte fanden in Scuol /Schuls, St. Moritz, Interlaken, Luzern, Basel und in den chinesischen Städten Hangzhou Shanghai, Tianjin und Beijing(Peking) statt. Auf dem Programm standen Werke von I. Alberti, J.S. Bach, L. Bernstein, A. Bruckner, D. Funck, G. E. Goltemann, J. Klengel, A. Krein, S. Rachmaninow und F. Schubert.