Meisterkurs in Gesang mit Christoph Prégardien

Meisterkurs in Gesang

Christoph Prégardien

28. August bis 4. September 2021

Für diesen Meisterkurs stehen die Daten bereits fest. Die Anmeldung ist verbindlich.

Zielgruppe: Studierende, Lied-Duos, Amateur-SängerInnen

Sprachen: Deutsch, Englisch

Kursort: Chesa da Cultura, Via Dimlej 44, CH-7500 St. Moritz

Meisterkurs in Gesang mit Christoph Prégardien

Der Kurs wendet sich an junge Sängerinnen und Sänger, die noch im Studium oder am Anfang ihrer Berufskarriere stehen, sowie an qualifizierte Amateur-SängerInnen. Auch Lied-Duos, die sich in der Vorbereitung von  Wettbewerbs- oder Konzertprogrammen befinden, sind herzlich willkommen. Das Kursprogrammwahl kann frei aus dem internationalen Lied-, Kantaten-, Oratorien-, Opern- und Operettenrepertoire gewählt werden. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Erfassen und Gestalten des musikalischen und emotionalen Inhaltes der gewählten Literatur. Parallel dazu werden wir an den Grundlagen der Gesangstechnik, Stimmbildung, Kontrolle der Atmung, Stimmführung, Stimmeinsatz und an Behandlung der Sprache beim Singen arbeiten. Christoph Prégardien wird als “Artist-in-Residence” die ganze Woche in der Chesa da Cultura anwesend sein. Der Kurs wird am 28. August 2021 mit einem gemeinsamen Essen eröffnet. Das Abschlusskonzert findet am 3. September 2021 statt.

Der Pianist Christoph Schnackertz wird den Teilnehmenden unterrichtend zur Seite stehen und das Abschlusskonzert am Klavier begleiten.

Christoph Prégardien, 1956 in Limburg geboren, ist einer der bedeutendsten lyrischen Tenöre unserer Zeit. Der deutsche Startenor besitzt das Talent, sich mit seiner klaren und präzisen Stimmführung sowie mit seiner intelligenten Deutung und Diktion, gepaart mit der Fähigkeit, sich in den psychologischen Kern einer Rolle zu begeben. Besonders geschätzt werden seine Interpretationen als Liedsänger. Er tritt bei allen grossen Orchestern als Solist auf, unter anderem mit den Berliner und Wiener Philharmonikern. Seine langjährige Erfahrung als Sänger der grossen Evangelisten-Partien und die intensive Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Barenboim, Metzmacher, Thielemann, Nagano, Chailly, Herreweghe, Harnoncourt, Luisi, Gardiner und vielen anderen sprechen für sein eminentes Können und seine musikalische Erfahrung auf der internationalen Bühne. Von den renommierten Chören und Ensembles, mit welchen er Oratorien zur Aufführung gebracht hat, sei speziell das Ensemble «Le Concert Lorrain» erwähnt. Mit diesem Ensemble unternahm der Sänger eine grosse Tournee. Einen Grossteil seines Repertoires sind auf über 150 Tonträgern dokumentiert, unter anderem ausgezeichnet mit dem Orphée d’Or, dem Edison Award, dem Cannes Classical Award und dem Diapason d’or. Ein wichtiger Aspekt im musikalischen Schaffen Christoph Prégardiens ist die pädagogische Arbeit. Seit mehreren Jahren als Dozent an der Hochschule für Musik und Theater Zürich unterrichtet er seit 2004 als Professor an der Musikhochschule Köln und gibt weltweilt Meisterkurse.

Christoph Schnackertz, Jahrgang 1984, studierte Klavier und Instrumentalpädagogik bei Prof. Pierre-Laurent Aimard und bei Prof. Jürgen Glauss. Er ist Preisträger des Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Wettbewerbs. Wichtige Anregungen erhält der Pianist seit 2005 als ständiger Begleiter der Gesangsklasse von Prof. Christoph Prégardien. Zudem ist Julian Prégardien, Sohn von Christoph Prégardien, seit 2012 fester Duo-Partner. Darüber hinaus arbeitet er mit dem WDR – Rundfunkchor, dem Chorwerk Ruhr sowie mit dem Collegium Vocale Gent. Seit Oktober 2011 hat Christoph Schnackertz einen Lehrauftrag für Liedgestaltung an der Hochschule für Musik und Tanz Köln.

 

Seminar für Komponisten und Instrumentalisten mit Michael Jarrell

Seminar für Komponisten und Instrumentalisten mit Michael Jarrell

Michael Jarrell

Der neue Termin für 2021 wird bekannt gegeben.

Die Anmeldung ist noch unverbindlich.

Zielgruppe: KomponistInnen, MusikinterpretInnen, ZuhörerInnen

Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch

Kursort: Chesa da Cultura, Via Dimlej 44, CH-7500 St. Moritz

Seminar für Komponisten und Instrumentalisten mit Michael Jarrell
Das umfassende musikalische Spektrum in der Musik von Michael Jarrell und seine grosse pädagogische Erfahrung stehen im Mittelpunkt dieses Seminars. Es richtet sich an Komponisten, die ihre Werke (in Form von Gruppen- und Einzelunterricht) vorstellen wollen und an Interpreten (einzeln, oder Ensembles), welche die Musik von Michael Jarrell kennenlernen und in die Welt der Neuen Musik eingeführt werden möchten. Es besteht die Möglichkeit, als Zuhörer am Seminar teilzunehmen. Die erarbeiteten Werke werden am (Neue Daten für 2021 folgen) am Abschlusskonzert zur Aufführung gebracht. Als «Composer-in-Residence» wird Michael Jarrell in der Chesa da Cultura durchgehend anwesend sein. Das Seminar wird am (Neue Daten für 2021 folgen) mit einem gemeinsamen Essen eröffnet.

Mit der Pianistin Mathilde Hoursiangou vom Phase Ensemble Wien und mit der Cellistin Martina Schucan sowie mit dem Klarinettisten Ernesto Molinari vom Collegium Novum Zürich stehen Michael Jarrell drei hervorragende InterpretInnen seiner Musik zur Seite, die im Abschlusskonzert eine Auswahl seiner Werke zur Aufführung bringen und während des Meisterkurses interessierte Teilnehmende unterrichten.

Michael Jarrell wurde 1958 in Genf geboren. Er studierte am Genfer Konservatorium bei Éric Gaudibert sowie in mehreren Meisterkursen in den USA (Tanglewood, 1979). Seine Ausbildung vervollständigte Michael Jarrell bei Klaus Huber an der Staatlichen Hochschule für Musik in Freiburg im Breisgau. Zwischen 1986 und 1988 war Michael Jarrell Stipendiat an der Cité des Arts in Paris und Teilnehmer des Informatik-Kurses am Ircam. 1988/89 war er Stipendiat der Villa Medici in Rom und bis 1990 Mitglied des Istituto Svizzero di Roma. Seit 1993 ist Michael Jarrell Professor für Komposition an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Seit 2004 lehrt er ebenfalls Komposition am Genfer Konservatorium.
Michael Jarrell ist berühmt für seinen unverwechselbaren zeitgenössischen Stil. Seit 1982 erhielten seine Werke zahlreiche Auszeichnungen: Prix Acanthes (1983), Beethovenpreis der Stadt Bonn (1986), Marescotti (1986), Gaudeamus und Henriette Renié (1988) und der Siemens-Förderungspreis (1990). Als «Composer-in-Residence» wurde er vom dortigen Orchester von Oktober 1991 bis 1993 nach Lyon und später zum Lucerne Festival (1996) eingeladen. 2000 ehrte ihn das Festival Musica Nova Helsinki. 2001 erhielt er von den Salzburger Festspielen den Auftrag für ein Klavierkonzert mit dem Titel Abschied. Im selben Jahr wurde Michael Jarrell Chevalier des Arts et des Lettres. Un temps de silence wurde 2007 in Genf von Emmanuel Pahud und dem Orchester de la Suisse Romande unter der Leitung von Heinz Holliger uraufgeführt. 2010 wurde er mit dem Musikpreis der Stadt Wien ausgezeichnet. 2016 komponierte Michael Jarrell Aquateinte für Oboe und Orchester, das mit François Leleux in Frankfurt am Main, in Salt Lake City, Monte Carlo und Bern zur Erstaufführung gelangte. Gleich verhält es sich mit Des nuages et des brouillards für Violine und Orchester; ihre Premiere fand mit Ilya Gringolts in Lausanne und Hongkong und Emergences-Résurgences (Viola und Orchester) für Tabea Zimmermann in Wien, Strassburg, Genf und Berlin statt. 2017 wurde von der Berliner Philharmonie sein Konzert für Flöte …Un temps de silence… aufgeführt, das eigens für Emmanuel Pahud und für das Scharoun Ensemble Berlin komponiert wurde. Die neue Oper, Bérénice, adaptiert von Jean Racine (ein Auftragswerk der Opéra National de Paris) wurde 2018 in Zusammenarbeit mit Barbara Hannigan (Bérénice) und Bo Skovhus (Titus) in Paris kreiert. Seine Kammeroper Cassandre, 1994 in Paris uraufgeführt, wird international gespielt und ist in sieben Sprachen übersetzt worden.

Interpretationskurs: Cello-Suiten von J.S. Bach und Workshop für Cello-Ensemble mit Albert Roman

Interpretationskurs: Cello-Suiten von J.S.Bach und Workshop für Cello-Ensemble

Albert Roman

Der neue Termin für 2021 wird bekannt gegeben.

Die Anmeldung ist noch unverbindlich.

Zielgruppe: CellistInnen, Studierende, SchülerInnen

Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch, Rätoromanisch

Kursort: Chesa da Cultura, Via Dimlej 44, CH-7500 St. Moritz

Interpretationskurs: Cello-Suiten von J.S. Bach und Workshop für Cello-Ensemble
Die sechs Suiten für Cello solo von J.S.Bach stehen im Mittelpunkt dieses Interpretationskurses. Im Einzelunterricht werden die musikalischen und instrumentalen Probleme in den Suiten behandelt. Werkanalysen der sechs Suiten im musikhistorischem Kontext sollen das Verständnis für die unterschiedlichen Interpretationsmöglichkeiten der Cello-Suiten von Bach fördern. Interessierte Teilnehmende können bei Kursbeginn Ensemble-Gruppen bilden und die zur Verfügung stehende Cello-Ensemble Literatur kennenlernen. An der Einstudierung von Bach’s «Kunst der Fuge» im Cello-Orchester sind alle beteiligt. Der Kurs wird am (Neue Daten für 2021 folgen) mit einem gemeinsamen Essen eröffnet. Das Abschlusskonzert findet (Neue Daten für 2021 folgen) statt.

Albert Roman, gebürtiger Engadiner, ist in St. Moritz geboren. Er hat bei den grossen Cellisten unserer Zeit studiert: André Navarra, Pierre Fournier, Mstislav Rostropowitsch, Paul Tortelier und Janós Starker. Erste Preise an zwei internationalen Musikwettbewerben sind der Anfang einer regen Konzert- und Unterrichtstätigkeit in Europa, Asien und den USA. Sein Repertoire als Solist umfasst über 100 Werke. So hat er zahlreiche, zum Teil ihm gewidmete Kompositionen uraufgeführt. Von Romans Einspielungen seien speziell das 2. Cellokonzert von Rudolf Moser mit dem English Chamber Orchestra und die sechs Suiten für Cello solo von J.S.Bach erwähnt. Für seine Verdienste in der Förderung des chinesischen Nachwuchses wurde ihm 1999 der Kulturpreis “Friendship Award“ der Volksrepublik China verliehen. Er ist Gastdozent der Musikhochschulen von Peking, Shanghai, Tianjin, Wuhan und Xi’an, Dirigent des Swiss China Cello Orchestra und künstlerischer Leiter der Chesa da Cultura St. Moritz.

Meisterkurs für Zupfinstrumente mit Hopkinson Smith (Laute)

Meisterkurs für Laute und Zupfinstrumente

Hopkinson Smith

Der neue Termin für 2021 wird bekannt gegeben.

Die Anmeldung ist noch unverbindlich.

Zielgruppe: Studierende, SpielerInnen von Laute, Gitarre und von weiteren Zupfinstrumenten

Sprachen: Englisch, Deutsch, Französisch

Kursort: Chesa da Cultura, Via Dimlej 44, CH-7500 St. Moritz

Meisterkurs für Zupfinstrumente mit Hopkinson Smith (Laute)
Neben seiner Konzerttätigkeit als Lautenist ist Hopkinson Smith auch als Pädagoge aktiv. Sein technisches, instrumentales und musikalisches Können, welches er in Meisterkursen auf der ganzen Welt weitergibt, wird vom begabten Nachwuchs sehr geschätzt. Im Mittelpunkt des Seminars stehen seine Erfahrung als Lautenist auf dem Gebiet der Alten Musik sowie das Umsetzen musikalischer Ideen. Der Meisterkurs von Hopkinson richtet sich an Spieler und Spielerinnen aller Zupfinstrumente. Im Zentrum des Unterrichts steht die Erfahrung des Hörens sowie der Technik und Interpretation. Es besteht auch die Möglichkeit, als Zuhörer an dem Seminar teilzunehmen. Die erarbeiteten Werke werden am (Neue Daten für 2021 folgen) im Abschlusskonzert zur Aufführung gebracht. Hopkinson Smith wird als «Artist-in-Residence» während der ganzen Woche in der Chesa da Cultura anwesend sein. Der Meisterkurs wird am (Neue Daten für 2021 folgen) mit einem gemeinsamen Essen eröffnet.

Hopkinson Smith, 1946 in New York geboren, gilt als führende Persönlichkeit auf dem Gebiet der Alten Musik und geniesst einen internationalen Ruf als Lautenist. Hopkinson Smith studierte Musikwissenschaft in Harvard, und schloss 1972 mit Auszeichnung ab. Danach kam er nach Europa, wo er bei Emilio Pujol in Katalonien, einem grossen Pädagogen in der Tradition des 19. Jahrhunderts studierte. Anschliessend kam er zum Lautenstudium bei Eugen M. Dombois in die Schweiz, an die Schola Cantorum Basiliensis. Der Dreiklang zwischen musikalischem Stil, der musikalischen Umsetzung und dem Instrument von Eugen M. Dombois haben Hopkinson Smith bis heute geprägt. Zusätzlich zu seiner Arbeit in vielen Kammermusik-Ensembles war er 1974 Mitbegründer des Ensembles Hesperion XX; die zehnjährige Zusammenarbeit mit dem Gambisten Jordi Savall wurde zur prägenden kammermusikalischen Erfahrung. Seit 1976 unterrichtet Hopkinson Smith an der Schola Cantorum Basiliensis, zunächst an der Seite von Eugen M. Dombois, ab 1996 als dessen Nachfolger. Ab Mitte der 80er Jahre fokussiert er sich auf das Solo-Repertoire für alte Zupfinstrumente. Seine vielzähligen preisgekrönten Solo-Aufnahmen auf unterschiedlichen historischen Zupfinstrumenten umfassen ein weites Feld an Stilrichtungen der Renaissance und des Barocks. Seine Übertragungen der Sonaten und Partiten für Violine und der Suiten für Violoncello von Bach auf die Laute nehmen einen besonderen Stellenwert ein. 2007 und 2009 hat er unter der Schirmherrschaft der Barenboim-Said Stiftung Konzerte und Kurse in Palästina durchgeführt.

Workshop für Cello- Ensembles mit Albert Roman

Workshop für Cello-Ensembles mit

Albert Roman

6. – 13. Oktober, 2018

Anmeldeschluss 30. September 2018

Zielgruppe Cellisten, Studenten, Schüler, begeisterte Laien, Zuhörer

Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Rätoromanisch

Kursort: Chesa da Cultura, Via Dimlej 44, CH-7500 St. Moritz

Der Kurs richtet sich an Cellisten, Studenten, Schüler und begeisterte Laien, welche die Cello-Ensemble Literatur kennlernen möchten, Freude am Zusammenspiel haben und in die Technik des Improvisierens eingeführt werden wollen. Es besteht die Möglichkeit, sich im Einzelunterricht mit J. S. Bachs Cello-Suiten zu beschäftigen. Die Ensembles werden bei Kursbeginn nach den Bedürfnissen und dem Können der Teilnehmenden zusammengestellt. Im Cello-Orchester spielen alle mit. Der Kurs wird am 6.10.2018 um 18.00 Uhr mit einem gemeinsamen Essen eröffnet. Das Abschlusskonzert findet am 12.10.2018 um 20.30 Uhr statt.

Albert Roman, im Engadin geboren, hat bei den grossen Cellisten seiner Zeit studiert: André Navarra, Pierre Fournier, Mstislav Rostropowitsch, Paul Tortelier und Janós Starker. Erste Preise an zwei Internationalen Musikwettbewerben sind der Anfang einer regen Konzert- und Unterrichtstätigkeit in Europa, Asien und den USA. Albert Roman setzt sich für die zeitgenössische Musik ein, mit zum Teil ihm gewidmeten Kompositionen. Für seine Verdienste in der Förderung des chinesischen Nachwuchses wurde ihm 1999 der Kulturpreis “Friendship Award“ der Volksrepublik China verliehen. Er ist Gastdozent der Musikhochschulen von Peking, Shanghai, Tianjin, Wuhan und Xi’an, Dirigent des Swiss China Cello Orchestra und künstlerischer Leiter der Chesa da Cultura St. Moritz. (www.albertroman.ch)

Meisterkurs für Cello mit Pieter Wispelwey

Meisterkurs für Cello mit

Pieter Wispelwey

19. – 26. August, 2018

Anmeldeschluss 15. Juli 2018
Die Anmeldung ist verbindlich.

Zielgruppe Studierende, Berufscellisten, Zuhörer

Sprachen Englisch, Deutsch, Holländisch

Kursort: Chesa da Cultura, Via Dimlej 44, CH-7500 St. Moritz

Der Kurs ist für Studenten, Berufscellisten und Zuhörer gedacht. Der Unterricht richtet sich nach dem Können der Studenten und ihren Bedürfnissen. Prof. Pieter Wispelwey unterrichtet das Standard Cello-
Repertoire von Barock (J. S. Bach), Romantik bis hin zur klassischen
Moderne. Bitte mit der Anmeldung ein eigenes Video-Link mitsenden oder das Repertoire angeben, das Sie mit Prof. Wispelwey erarbeiten möchten. Die Teilnehmenden werden von Frau Fiore Favaro am Klavier begleitet. Herr Wispelwey wird als Artist-in-Residence die ganze Zeit in der Chesa da Cultura anwesend sein. Der Kurs wird am 19.08.2018 um 18.00 Uhr mit einem gemeinsamen Essen eröffnet. Das Abschlusskonzert mit den Teilnehmenden findet am 25.08.2018 um 20.30 Uhr statt.

Pieter Wispelwey. Das Cellospiel des Holländers zeichnet sich, neben seiner außergewöhnlichen technischen Meisterschaft, durch einen sehr persönlichen Interpretationsansatz aus. Er widmet sich sowohl der historischen Aufführungspraxis als auch der Interpretation der jüngsten Celloliteratur. Zu seinen rund fünfzig CD’s zählen die Konzerte Waltons (Sydney Symphony), Dvořáks (Budapest Festival Orchestra), Schostakowitschs und Schumanns (Australian Chamber Orchestra), Tschaikowskis (Deutsche Kammerphilharmonie Bremen), Prokofjevs, Brittens, Elgars, Lutoslawskis, Haydns, Lalos und Saint-Saëns, ebenso drei Einspielungen von Bachs Cello Suiten und zwei von Beethovens Cello Sonaten. Mit Paolo Giacometti nimmt er aktuell das gesamte Duo-Repertoire von Schubert und Brahms auf. Bislang sind von den sechs CD’s dieses Unterfangens vier erschienen.

Wispelwey studierte bei Dicky Boeke, Anner Bylsma, Paul Katz und William Pleeth. Er spielt auf einem G.B. Guadagnini (1760) und einem Barock-Cello von Barak Norman (1710). Er ist Professor Violoncello an der Robert Schumann Musikhochschule in Düsseldorf.

Fiore Favaro hat in Italien bei Alessandro Commellato und Riccardo Zadra studiert. Zwischen 2009 und 2013 hat sie zwei Master-Abschlüsse an der Musik-Akademie Basel mit dem Pianisten Filippo Gamba erworben. Sie gewann mehrere erste Preise an Internationalen Musikwettbewerben und konzertiert europaweit sowohl als Solistin als auch als Kammermusikerin. 2013 spielte sie am Teatro La Fenice in Venedig. Fiore Favaro unterrichtet Piano an der Musikschule Basel.

Meisterkurs für Barockvioline mit Leila Schayegh

Meisterkurs für Barockvioline mit

Leila Schayegh

15.– 22. Juli, 2018

Anmeldeschluss 1. Juli 2018
Die Anmeldung ist verbindlich.

Zielgruppe Musikstudenten, Barockviolinisten, Zuhörer.

Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch

Kursort: Chesa da Cultura, Via Dimlej 44, CH-7500 St. Moritz

Leila Schayegh ist als gefragte Solistin und Kammermusikerin auf den wichtigen Bühnen der Alten Musikszene zu hören. Seit 2010 ist Leila Schayegh Dozentin an der Schola Cantorum Basiliensis, wo sie eine Klasse für Violine in alter Mensur leitet. Dank ihres guten Rufs als Professorin wirkt sie regelmässig als Gastdozentin bei Workshops und Meisterkursen an verschiedenen Musikhochschulen, Akademien und Orchestern mit. Ihr Repertoire beeindruckt in seiner Breite vom Frühbarock bis in die Spätromantik. Ihre Aufnahmen wurden mit dem «Diapason d’Or» der Jahre 2015 und 2016 ausgezeichnet sowie mit der «Editor’s Choice» von Grammophone und der Bestenliste des Deutschen Schallplattenpreises.

Andreas Westermann, 1988 in München geboren, studierte «Alte Musik» bei Prof. Christine Schornsheim an der Hochschule für Musik und Theater München und Chor- und Ensembleleitung bei Prof. Martin Steidler. 2014 setzte er seine Studien an der renommierten Schola Cantorum Basiliensis fort und beendete diese 2016 mit Auszeichnung. Mit dem Ensemble «Quartett à 5» gewann Andreas Westermann den 2. Preis beim Internationalen Gebrüder-Graun Wettbewerb. Er ist als Korrepetitor an der Schola Cantorum Basiliensis tätig.

Seminar für Komponisten & Einführung in sein Werk mit Helmut Lachenmann

Seminar für Komponisten und Einführung in sein Werk mit

Helmut Lachenmann

5. – 12. Juli 2018

Anmeldeschluss 15. Juni 2018
Die Anmeldung ist verbindlich.

Zielgruppe Komponisten, Musikinterpreten, Zuhörer

Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch

Kursort: Chesa da Cultura, Via Dimlej 44, CH-7500 St. Moritz

Das Oeuvre und die Erfahrung von Helmut Lachenmann als international anerkannter Komponist und Pädagoge stehen im Mittelpunkt dieses Seminars. Es richtet sich an Komponisten, die ihre Werke vorstellen und mit Lachenmann über „Komponieren heute“ nachdenken und diskutieren möchten, sowie an Interpreten, die, nicht zuletzt anhand der Musik Lachenmanns, sich mit ungewohnten Instrumentaltechniken und der damit verbundenen Aufführungspraxis vertraut machen möchten. Die Komponisten sollten mit der Anmeldung ihre Partituren resp. Tonträger mitschicken. Vermutlich können nicht alle vorgestellten Werke ausführlich behandelt werden. Es besteht die Möglichkeit, als Zuhörer an den Seminaren teilzunehmen. Helmut Lachenmann wird als Composer-in-Residence die ganze Zeit in der Chesa da Cultura anwesend sein. Das Seminar wird am 5.07.2018 um 18.00 Uhr mit einem gemeinsamen Essen eröffnet. Das Eröffnungskonzert mit Werken von Helmut Lachenmann findet am Sa., 7.07.2018 um 20.30 Uhr statt und das Abschlusskonzert mit den Teilnehmenden am 11.07.2018 um 20.30 Uhr im Musiksaal der Chesa da Cultura.

Mit Frau Shizuyo Oka (Klarinette), Frau Asa Akerberg (Cello) und Frau Yukiko Sugawara (Klavier) stehen Helmut Lachenmann drei hervorragende Interpretinnen seiner Musik zur Seite, die im Eröffnungskonzert eine Auswahl seiner Werke zur Aufführung bringen und während des Seminars interessierte Teilnehmende unterrichten.

Helmut Lachenmann wurde 1935 in Stuttgart geboren. Studium an der dortigen Musikhochschule, danach Kompositionsstudium in Venedig bei Luigi Nono. Seit 1966 Lehrtätigkeit an verschiedenen Hochschulen und Instituten auf allen Kontinenten. Zahlreiche Ehrungen, darunter der Bachpreis der Stadt Hamburg (1972), Ernst von Siemens Musikpreis 1997, Leone di Oro der Biennale Venedig, (2008), Ernennung zum Fellow der Royal Academy of Music (2010), Ernennung zum Commandeur des Arts et Lettres (2012). Helmut Lachenmann ist Ehrendoktor der Musikhochschulen Hannover, Dresden und Köln, Mitglied der Akademien der Künste in Berlin, Hamburg, Leipzig, Mannheim und München sowie der Belgischen Akademie der Wissenschaften, Literatur und Künste.

Die Anmeldefrist ist abgelaufen.